Amtsübergabe: Jörg Klintworth ist neuer Kreishandwerksmeister

Der alte und der neue Kreishandwerksmeister Jörg Klintworth (links) bei der Verabschiedung von Diethard Heidemann (rechts) mit dem Hauptgeschäftsführer Detlef Böckmann auf Gut Schöneworth in Freiburg.

Führungswechsel bei der Kreishandwerkerschaft Stade. Nach 23 Jahren übergab Diethard Heidemann die ehrenamtliche Leitung der Handwerksvertretung an seinen Nachfolger Jörg Klintworth aus Helmste. In einem Festakt mit geladenen Gästen aus dem Handwerk, der gesamten Wirtschaft des Landkreises, Vertretern der Politik und Verwaltung wurde der Amtswechsel feierlich auf Gut Schöneworth in Freiburg vollzogen.

Diethard Heidemann, der insgesamt sogar 24 Jahre im Vorstand der Kreishandwerkerschaft und 26 Jahre als Obermeister der Straßenbauer-Innung Stade f.d. Elbe-Weser-Raum gewirkt hat, bleibt dem Handwerk aber eng verbunden. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Eckhard Sudmeyer, überreichte dem 73-Jährigen während des Festaktes mit weit über 100 Gästen die Urkunde zum Ehren-Kreishandwerksmeister.

Sichtlich gerührt reagierte Heidemann auf die vielen lobenden Worte der Gastredner und seines Nachfolgers Jörg Klintworth. Es habe ihm immer Spaß gemacht, dieses Ehrenamt aktiv zu gestalten, meinte Dipl. – Ing. Heidemann. Und er bekannte: „Ich werde das Amt und Euch vermissen.“ Gleichzeitig attestierte er dem Tischlermeister und seinem langjährigen Stellvertreter Klintworth, ihm ein würdiger Nachfolger zu sein.

„Mach das, wofür dein Herz schlägt“, griff der Stader CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann den Slogan des Handwerks auf und wünschte dem „lieben Diethard alles erdenklich Gute für die Zukunft“. Dank seines Engagements habe das Handwerk immer eine bedeutende Rolle in Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit gespielt. Sein Nachfolger übernehme ein gut bestelltes Haus und werde durch seine Persönlichkeit schnell seinen eigenen Weg finden: „Jörg, Du bist ein Mensch, der positiv vorangeht.“

Dr. Eckhart Lantz, Erster Kreisrat, lobte in Vertretung von Landrat Michael Roesberg die befruchtende Zusammenarbeit zwischen Handwerk, dem Landkreis und den Kommunen mit Politik und Verwaltung. Direkte Berührungspunkte gebe es etwa bei den Berufsbildenden Schulen und der Verkehrsinfrastrukturpolitik.

Klintworth, der bereits Ende April von den Delegierten der Kreishandwerkerschaft zum neuen Kreishandwerksmeister gewählt worden ist, überreichte seinem Vorgänger einen Gutschein, damit er sich endlich einmal ein Smartphone kaufen könne. Und am Ende standen vier Worte im Raum, die sicher alle Gäste unterschrieben hätten: „Diethard, ich danke Dir.“