Fleischerhandwerk ruft zur Petition auf

REGION STÄRKEN – BENACHTEILIGUNGEN FÜR DAS FLEISCHERHANDWERK BESEITIGEN

Es geht um eine Petition, die unsere Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks aufgesetzt hat. Die Mannschaft ist eine Gruppe guter junger Leute, die von uns betreut wird und die als Wettbewerbsteilnehmer, aber mehr noch als Repräsentanten unseres Handwerks auftreten. Ein sehr erfolgreiches Projekt. (www.nationalmannschaft-fleischerhandwerk.de/mannschaft/)

Hier geht’s zur Petition:

Den Facebook-Auftritt unserer Nationalmannschaft kann man hier finden und teilen:

Alle wollen Lebensmittel aus der Region. Keiner will anonyme Massenware. Alle wollen:- handwerkliche Herstellung-…

Publiée par Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks sur Mercredi 22 juillet 2020

Auslöser für die Petition ist, dass in Zusammenhang mit den Vorgängen beim Fleischgiganten Tönnies von der Politik gefordert wird, regionale Vermarktung zu stärken. So gern wir das hören, müssen wir doch feststellen, dass Gesetze oft das Gegenteil bewirken. Es gibt belegbare Benachteiligungen unserer Handwerker gegenüber Industriebetrieben, die wir aufgelistet haben und für unsere politische Arbeit einsetzen.

Unsere Nationalmannschaft hat daraus eine Online-Petition gemacht, die die Forderung nach fairen Regelungen aufgreift. Die Petition läuft jetzt den sechsten Tag, weitere fünf Wochen verbleiben.

Nun meine Bitte: Die Petition richtet sich selbstverständlich nicht nur an Unternehmer und Beschäftigte unseres Gewerks, sondern an alle, die dem Fleischerhandwerk den Rücken stärken wollen. Bitte unterstützen auch Sie diese Aktion. Wir glauben, dass die Gelegenheit günstig ist, dieses Handwerksthema zu platzieren, und wir sind sicher, dass diese Debatte für das ganze Handwerk Relevanz hat.

Selbst zeichnen, im privaten Umfeld dafür werben, Mitarbeiter und Kollegen des Hauses … Jede Unterschrift hilft und ist hochwillkommen. Vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit, in der eigenen Organisation für die Verbreitung zu sorgen und fürs Mitmachen zu werben.

Vielen Dank für die Unterstützung.

Quelle:

Dr. Reinhard von Stoutz

Geschäftsleitung Deutscher Fleischer-Verband e.V.